| Durch ihre porige Struktur sind
Schwämme ideale Farbträger und daher bestens für wunderschöne leichte Muster und
Strukturen geeignet. Auch die Schwammtechnik wirkt besser, wenn zwei in Ton und
Intensität ähnliche Farben gewählt werden. Für
einen optimalen Untergrund muss die Wandfläche zunächst mit Dispersionsfarbe in dem
gewünschten Farbton seidenglänzend vorgestrichen werden und sollte über Nacht gut
durchtrocknen. Danach ist die Lasur in dem gewählten Farbton anzumischen und in
eine kleine Farbwanne zu geben. Mit einem in Wasser getränkten und gut ausgedrückten
Natur-Schwamm wird die Wandfläche bearbeitet. |
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| Dazu wird der Schwamm kurz in die Farbe
getaucht und der Farbüberschuss an der Abstreiffläche der Farbwanne abgestreift. Mit
leichtem Druck wird er mehrfach in unregelmäßigen Abständen auf die Wand getupft. Bei
Bedarf können einzelne Partien mit dem feuchten Schwamm abgewischt und neu bearbeitet
werden. Ein besonders lebhafter Effekt wird erzielt, wenn vor dem endgültigen Trocknen
einige Stellen noch ein zweites Mal übertupft werden. |

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| Interessanter wird die Wirkung,
wenn mehrere verschiedene Farbtöne über den Grundanstrich getupft werden. Die
Farbaufträge können dabei nass in nass erfolgen, wobei durch die Vermischung der
Farbtöne noch zusätzliche Farbvariationen erzielt werden. Im Handel werden für die Schwammtechnik viele Farben und Natur-Schwämme
angeboten. |
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