Die Länge des Zapfens sollte etwas geringer
sein als die entsprechende Tiefe des Zapfenloches, damit der Leim sich ausdehnen kann.
Zunächst die gewünschte
Zapfenlänge im rechten Winkel über die Brettseite anreißen und die Linie auf alle
Kanten und Teile überwinkeln.
Mit dem Streichmaß die erforderliche
Zapfengröße anreißen.
Üblicherweise ist der Zapfen ein
Drittel so dick wie das Holz. Die Haltbarkeit der Verbindung wird bei schmalen
Rahmen erhöht, wenn der Zapfen etwas stärker dicker wird.
Es empfiehlt sich die Brüstungslinien zu
vertiefen, in dem mit dem Stechbeitel in das Abfallstück eine kleine Kerbe gestemmt wird.
Anschließend die Brüstung bis
zur Zapfenlinie einsägen. Bei den Zapfen bleibt das mittlere Drittel stehen und die
beiden äußeren Drittel werden entfernt.
Das Zapfenstück hochkant und etwas schräg in
die Werkbank einspannen und entlang der angerissenen Linie im Abfallstück des Holzes das
äußere Drittel absägen.
Das Zapfenstück umdrehen und in
gleicher Weise das andere Abfallstück mit der Säge entfernen.
Den Zapfen an das Zapfenloch legen und den
Ausschnitt auf dem Zapfen markieren.
Es empfiehlt sich den Abfall mit
dem Bleistift zu markieren, dass nicht aus Versehen in die Seitenbrüstung gesägt wird.
Die dritte Brüstung mit der Feinsäge
vorsichtig bis zur Markierungslinie einsägen. Danach in Faserrichtung des Zapfens sägen
und das Abfallstück entfernen
Den Zapfen und Brüstungen mit dem
Stechbeitel putzen bis er in das Zapfenloch passt.
Die Führungskanten des Zapfens mit
Schleifpapier leicht anfasen, so dass er sich leichter in das Zapfenloch schieben lässt.