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Grundkurs         

Hobeln

 
schlichthobel.gif (5747 Byte) Der traditionelle Handhobel gehört zu den   Werkzeugen, auf die in der Regel kein Tischler verzichten würde.
 
Mit dem Hobel werden Holzspäne von der Holzoberfläche abgetragen, das Holz geglättet, kleine Riefen entfernt oder Falze ausgearbeitet. Ein wenig  Übung ist allerdings schon erforderlich, um ihn sicher zu führen.
 
Vor Hobelbeginn sind die Schärfe und die Einstellung des Hobeleisens zu überprüfen. Um dies zu kontrollieren ist der Hobel mit der Sohle nach oben zu halten. Bei richtiger Einstellung muss die Schneide nicht nur völlig parallel zur Sohle liegen, sondern auch der Spanstärke entsprechend aus der Sohle herausragen.
Je länger das abzurichtende Holzteil ist, desto länger sollte auch der Hobel sein.

Zum Hobeln wird das zu bearbeitende Werkstück zunächst auf der Hobelbank in Hüfthöhe eingespannt. Die linke Hand umfasst die Hobelnase oder das Hörnchen des Hobels und die rechte den Handschoner. Linkshänder machen es natürlich umgekehrt. Beim Hobeln eines Werkstücks ist darauf zu achten, dass am Anfang und am Ende der Hobel nicht kippt. Zu Beginn wird der vordere Teil des Hobels stärker auf das Werkstück gedrückt, dann gleichmäßig weitergeführt, und am Ende des Werkstücks wird der Druck auf das Vorderteil des Hobels wieder vermindert. Gehobelt wird mit viel Schwung über die gesamte Brettlänge.

Die gehobelte Fläche mit einem steil aufgesetzten Winkel kontrollieren. Eventuell noch vorhandene Tiefen und Höhen in der Oberflächen lassen sich somit erkennen und können nachbearbeitet werden.


    

 

 

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