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Grundkurs    
Holzverbindungen

                 

zinken6.jpg (20922 Byte) Es gibt verschiedene Arten von   Holzverbindungen mit denen man Holzteile zu einem Werkstück zusammenzufügen kann. Die Teile können lösbar und unlösbar miteinander verbunden werden.
Verbindungsmittel
Nägel, Schrauben, Holzdübeln, Federn und Lamellen sind die gängigsten Verbindungsmittel bei der Konstruktion von Holzteilen.

Holzdübel
Hierbei handelt es sich um längsgeriffelte Rundstabstücke, die an den Enden angefast sind. Diese Stabstücke und Dübelstangen aus Buchenholz, werden im Handel mit einem Durchmesser von 3 - 30 mm in unterschiedlichen Längen angeboten.
  
Federn- und Lamellen
Diese hölzernen Verbindungsmittel vergrößern die Festigkeit, wenn sie genau in die Nut passen und eingeleimt werden. Man unterscheidet Lang- und Querholzfedern. Solche Federn kann man auch als Streifen aus Furnierplatten sägen.
Lamellen aus Buchenholz sind 4 mm dick und dem Kreisbogen des für die Nut verwendeten Fräsers angepasst.  Sie sind wie die Dübel geriffelt, um die Leimfläche zu vergrößern.
 
Verleimte Breitenverbindungen
Bei Fach- und Einlegeböden, Tischplatten, Türfüllungen usw. benötigt man breite fugenlose Flächen. Da diese breiter sind, als man sie aus einem Baumstamm schneiden kann, müssen diese Bretter zu einer breiten Fläche verleimt werden. Jedoch müssen die Schwundrichtung und das Arbeiten des Holzes berücksichtigt werden. Auf diese Verbindungsart sollte hier nicht weiter eingegangen werden, da diese Platten im Handel günstiger zu erwerben sind.
  
Unverleimte Breitenverbindungen
Größere Vollholzflächen, die als Fußboden, Wand- und Deckenverkleidung dienen sollen, darf man nicht zusammenleimen oder -dübeln, weil dann die einzelnen Bretter zuwenig arbeiten können.


Überfälzte Fuge
Dies ist die einfachste Methode, eine breite Vollholzfläche herzustellen. Dabei erhält jedes Brett einen Wechselfalz. Beide Falze haben dieselbe Abmessung, die Falzhöhe beträgt die Hälfte der Brettdicke.

   nf_platte

Nut und Feder
Dies ist die gängigste Methode bei Holzfußböden, Decken- und Wandverkleidungen. Nut- und Federbretter können auf einer  Unterkonstruktion unsichtbar, durch Verwendung spezieller Metallklammern festgenagelt werden.
Gefederte Fuge
Hierbei werden beide Längskanten des Brettes genutet. Die Feder stellt man gesondert aus Sperrholz oder Hartfaserplatten her. Sollte die Fläche dicht werden, dann müssen die Federn etwas schmaler als die Nuttiefe sein

feder_verbindung

  
Dübelverbindungen Rundzapfen
Eckverbindungen Schlitzverbindungen
Falzverbindungen Überblattung
Nut und Federverbindungen Zinken-   Schwalbenschwanzverbindungen
 
 

 

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