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Grundkurs
Meißeln

Foto: Bosch -fliesenmeisel
Foto: Bosch

Der Meißel findet vor allem bei groben Arbeiten seine Verwendung.

 

Die Schneide des Meißels besteht in der Regel aus gehärtetem Werkzeugstahl. Der Keilwinkel, den die Schneide bildet, ist der Härte des jeweiligen Werkstücks angepasst. Je härter das Werkstück, desto größer ist der Keilwinkel. Ist der Keilwinkel zu klein, dringt der Meißel zwar gut in den Werkstoff ein, klemmt jedoch leicht, und die Schneide kann leicht abbrechen. Ist der Keilwinkel zu groß, greift der Meißel den Werkstoff nicht an und von daher ist er für die vorgesehene Arbeit unbrauchbar.

Beim Arbeiten mit dem Meißel sind immer eine Schutzbrille und feste Arbeitshandschuhe zu tragen, denn absplitternde Teile können leicht zu Verletzungen führen.

Zunächst muss eine Führungskerbe geschlagen werden, wobei der Meißel leicht schräg zu halten ist.  Anschließend die Führungskerbe mit leichten Hammerschlägen auf circa einen Zentimeter vertiefen.

Jetzt den Meißel aufrecht halten und die Führungskerbe weiterbearbeiten, um die Werkstücke abzubrechen.

Allerdings empfehlen sich für kleinere Ab- und Durchbrucharbeiten elektrisch betriebene Werkzeuge. Ein Bosch-Bohrhammer macht es besonders leicht. Mit ihm können kleine Mauerbrüche aufgestemmt, Kabelschlitze gezogen oder Fliesen abgemeißelt werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Drehbewegung des Bosch-Bohrhammers abgeschaltet ist, denn zum Meißeln wird nur die Schlagfunktion benötigt.

 

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