| Die Kernschicht des Polierballens ist so mit Politur zu
tränken, dass sie sich nur feucht und nicht tropfnass anfühlt. Die Watte sollte die
Politur aufsaugen und diese, während des Polierens nach und nach an das Tuch abgeben. Die
Politur sollte niemals direkt auf die Auftragsfläche gegossen werden. |
| Beim Auftrag der Grundschicht ist der
Schellack in Maserungsrichtung in geradlinigen Bewegungen, Strich um Strich leicht
überlappend, aufzutragen. |
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| Es ist zügig zu arbeiten und der
Ballen muss ständig in Bewegung bleiben. Sobald die erste Lackschicht gleichmäßig und
makellos aufgetragen ist, sollte der Auftrag etwa 30 Minuten antrocknen. |
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Dann weiterarbeiten und in großzügigen
Achterschlingen immer mehr Politur gleichmäßig aufbringen. Stets am Rand ansetzen und
über die gesamte Fläche führen, ohne abzusetzen. |
| Der erforderliche Druck auf den
Ballen steigt mit dem Arbeitsfortschritt. Sollte er nicht mehr richtig gleiten, dann ist
etwas Schellack auf die Füllung und und einige Tropfen Leinöl auf Ballensohle
aufzutragen. |
| Mit auseinandergezogenen kreisenden Bewegungen
ist die anfängliche Politur zu verteilen. |
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Beginnt der Ballen zu kleben, bzw.
die Oberfläche nimmt keinen weiteren Politurauftrag an, dann sollte sie über Nacht
trocknen.
Der Ballen, in einem verschlossen Glas aufbewahrt, hält sich bis zum nächsten
Arbeitsschritt gebrauchsfähig. |
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Überlagerte Kreise sorgen für eine glatte
Oberfläche. |
Die gesamte Prozedur an den
folgenden Tagen wiederholen, bis mindestens 20 Schichten aufgetragen sind. Dabei immer die
einzelnen Schichten aufbauen und die Politur aushärten lassen.
Nach dem Trocknen der Schellackschicht und vor einem weiteren Lackauftrag wird die Fläche
jeweils mit 800er Schleifpapier leicht überschliffen. |
| Der letzte Schritt ist das Auspolieren. Ein
frischer Polierballen wird mit Spiritus getränkt und in Faserrichtung mit überlagerten
Achterschlingen über die polierte Fläche geführt. |
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| Dabei ist solange von einem bis
zum anderen Ende zu arbeiten, bis die vom Leinöl verursachten Schlieren verschwunden sind
und eine hochglänzende, glasartige Oberfläche entstanden ist. Nach 30 Minuten die
Fläche nochmals mit einem weichen Tuch nachpolieren |
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