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Grundkurs
Rundzapfen

 

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Diese Verbindungsart wird primär bei einfachen Tisch- und Sitzmöbelkonstruktionen angewendet.
 
Hierbei ist eine dünne Leiste im rechten Winkel mit einem Brett so verbunden, dass sie in das in dem Brett ausgebohrten Loch genau passt. Mit einem scharfen Klingenmesser lässt sich der Rundzapfen am einfachsten schnitzen. Anschließend wird er quer zur Faser zu etwa zwei Dritteln seiner Länge eingesägt, mit Leim bestrichen und mit dem Brett verbunden.
Zur Stabilität ist ein ebenfalls mit Leim bestrichener Hartholzkeil in den Keilschlitz zu schlagen.
Mit einem Bohrer ist die gewünschte Lochstärke in dem Brett vorzunehmen.

Das Ende der einzufügenden Leiste mit einem Messer passen zurecht schnitzen.
Den fertigen Rundzapfenetwa zu 2/3 seiner Länge -quer zur Faserrichtung des durchbohrten Brettes- einsägen und mit einem Kerilschlitz versehen.

Den Zapfen mit Leim bestreichen, in der Bohrung einpassen und den ebenfalls mit Leim bestrichenen Hartholzkeil vorsichtig in den Keilschlitz schlagen.
Nach dem Abbinden des Leims die überstehenden Teile des Zapfens und keils mit dem Messer oder der Feinsäge abschneiden und mit Schleifpapier glätten.

 

 

 

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