Diese Verbindungsart wird primär bei
einfachen Tisch- und Sitzmöbelkonstruktionen angewendet.
Hierbei ist eine dünne Leiste im
rechten Winkel mit einem Brett so verbunden, dass sie in das in dem Brett ausgebohrten
Loch genau passt. Mit einem scharfen Klingenmesser lässt sich der Rundzapfen am
einfachsten schnitzen. Anschließend wird er quer zur Faser zu etwa zwei Dritteln seiner
Länge eingesägt, mit Leim bestrichen und mit dem Brett verbunden.
Zur Stabilität ist ein ebenfalls
mit Leim bestrichener Hartholzkeil in den Keilschlitz zu schlagen.
Mit einem Bohrer ist die gewünschte
Lochstärke in dem Brett vorzunehmen.
Das Ende der einzufügenden Leiste mit einem
Messer passen zurecht schnitzen.
Den fertigen Rundzapfenetwa zu 2/3 seiner
Länge -quer zur Faserrichtung des durchbohrten Brettes- einsägen und mit einem
Kerilschlitz versehen.
Den Zapfen mit Leim bestreichen, in der
Bohrung einpassen und den ebenfalls mit Leim bestrichenen Hartholzkeil vorsichtig in den
Keilschlitz schlagen.
Nach dem Abbinden des Leims die überstehenden
Teile des Zapfens und keils mit dem Messer oder der Feinsäge abschneiden und mit
Schleifpapier glätten.