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| Grundkurs
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| Stemmen und hobeln |
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Holzverbindungen spielen Stemmwerkzeuge und Hobel nach wie vor eine wesentliche Rolle.
Stemmen ist die Trenntechnik mit der das Holz entweder mit oder senkrecht zur Faser
ausgehauen und bearbeitet wird. |
Ausgestemmt werden unter anderem Vertiefungen
zum Einlassen von Beschlägen, Zinken, Schwalbenschwänze und Gratnuten. Bei
Stemmwerkzeugen mit einem Holzgriff kann mit dem Schreinerklöpfel gearbeitete werden. Bei
Hartplastikgriffen ist ein normaler Hammer zu verwenden, der das Stemmeisen in das Holz
treibt.
Stecheisen sind für feinere Arbeiten gedacht, weshalb dabei auch behutsam mit dem
Holzhammer umzugehen ist. Dagegen vertragen Arbeiten mit einem Stemmeisen kräftigere
Hammerschläge.
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Mit dem Hobel werden Holzspäne von der
Holzoberfläche abgetragen und das Holz dabei geglättet. Vor Hobelbeginn ist die
Schärfe und die Einstellung des Hobeleisens zu überprüfen. Um dies zu kontrollieren ist
der Hobel mit der Sohle nach oben zu halten. Bei richtiger Einstellung muss die Schneide
nicht nur völlig parallel zur Sohle liegen, sondern auch der Spanstärke entsprechend aus
der Sohle herausragen.
Je länger das abzurichtende Holzteil ist, desto länger sollte auch der Hobel sein. Beim
Hobeln eines Werkstücks ist darauf zu achten, dass am Anfang und am Ende der Hobel nicht
kippt. Man drückt zu Beginn den vorderen Teil des Hobels stärker auf das Werkstück,
führt ihn gleichmäßig weiter, am Ende des Werkstücks vermindert man den Druck auf das
Vorderteil des Hobels.
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Die Schneiden der Stemmwerkzeuge sollten auf
einem Ölstein abgezogen werden. Die Klinge ist dabei in einem Winkel von 30° gegen den
Stein zu halten und durch ein Vor- und Zurückbewegen zu schärfen.
Es empfiehlt sich den Ölstein in einem Behälter aufzubewahren und vor Gebrauch leicht
einzuölen. |
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