| Damit keine schiefen Löcher entstehen, ist
die Bohrspitze immer senkrecht zur Materialoberfläche anzusetzen und dann die Maschine zu
starten. Erst wenn der Bohrer
festen Halt gefunden hat ist Druck auf die Maschine auszuüben. Beim Bohren in massiven Baustoffen wird die Bohrmaschine immer
rechtwinklig zur Wand geführt. Dabei ist mit einer kleinen Drehzahl zu arbeiten, dass die
Löcher nicht zu groß geraten oder ausbrechen. Sind Dübel und die passenden Schrauben
ausgewählt, muss an der Maschine der Tiefenanschlag entsprechend eingestellt werden.
Dabei entspricht die Bohrtiefe der Dübellänge plus 10 mm Reserve. Der Bohrdurchmesser
ist jedoch gleich dem Dübeldurchmesser. Nur bei weichen Baustoffen wie Porenbeton, sollte
der Bohrer einen Millimeter kleiner gewählt werden.
Beim Bohren
in empfindliche Oberflächen beispielsweise in Fliesen empfiehlt es sich ein Stück
Kreppband auf die Bohrstelle zu kleben. Die raue Oberfläche des Klebebandes verhindert,
dass der Bohrer abrutscht. Je härter der Werkstoff, desto höher die Reibungskräfte
zwischen Material und Werkzeug. Bohrungen in Fliesen oder Beton
müssen darum mit Wasser gekühlt werden.
Bei der Installation von
Schaltern oder beim Verlegen von Rohren werden oft größere Löcher benötigt. Auch hier
sind besondere Bohrerformen und spezielles Material notwendig. |