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Grundkurs
Technik des Bohrens

Das Bohren beginnt damit, dass auf dem Werkstück die Mitte des Bohrlochs markiert und mit einem Körner kräftig eingetrieben wird, damit die Bohrspitze nicht verläuft.
 
Zudem müssen die Werkstücke fest eingespannt sein, so dass sie beim Bohren sich nicht bewegen oder verrutschen können.
Damit keine schiefen Löcher entstehen, ist die Bohrspitze immer senkrecht zur Materialoberfläche anzusetzen und dann die Maschine zu starten. Erst wenn der Bohrer festen Halt gefunden hat ist Druck auf die Maschine auszuüben.

Beim Bohren in massiven Baustoffen wird die Bohrmaschine immer rechtwinklig zur Wand geführt. Dabei ist mit einer kleinen Drehzahl zu arbeiten, dass die Löcher nicht zu groß geraten oder ausbrechen. Sind Dübel und die passenden Schrauben ausgewählt, muss an der Maschine der Tiefenanschlag entsprechend eingestellt werden. Dabei entspricht die Bohrtiefe der Dübellänge plus 10 mm Reserve. Der Bohrdurchmesser ist jedoch gleich dem Dübeldurchmesser. Nur bei weichen Baustoffen wie Porenbeton, sollte der Bohrer einen Millimeter kleiner gewählt werden.

Beim Bohren in empfindliche Oberflächen beispielsweise in Fliesen empfiehlt es sich ein Stück Kreppband auf die Bohrstelle zu kleben. Die raue Oberfläche des Klebebandes verhindert, dass der Bohrer abrutscht. Je härter der Werkstoff, desto höher die Reibungskräfte zwischen Material und Werkzeug. Bohrungen in Fliesen oder Beton müssen darum mit Wasser gekühlt werden.

Bei der Installation von Schaltern oder beim Verlegen von Rohren werden oft größere Löcher benötigt. Auch hier sind besondere Bohrerformen und spezielles Material notwendig.

 

Bohren

 

 

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