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Grundkurs

Technik des Farbspritzens

 


ABB. 1
Bei der Saugspritzmethode muss die Spritzpistole immer mehr oder weniger senkrecht gehalten werden, damit das Anstrichmittel auch optimal angesaugt werden kann.
Denn ein gleichmäßiger Anstrich entsteht nur dann, wenn der Farbsprühnebel der aus der Düse kommt, möglichst senkrecht auf die Oberfläche trifft
Ebenfalls wichtig ist der Abstand zwischen Spritzpistole und der zu beschichtenden Oberfläche. Sie muss in gleichbleibendem Abstand -je nach Düseneinstellung- senkrecht und parallel zum Werkstück geführt werden.
Die Fertigkeiten des Heimwerkers zeigen sich in den weichen Bewegungen des Handgelenks, die zu einem gleichmäßigen Farbauftrag führen.
Denn ein Spritzen mit Schwenkbewegungen des Handgelenks lassen einen ungleichmäßigen Farbauftrag entstehen.
Als Faustregel gilt, dass die Pistole etwa in einem Abstand von 20 - 30 cm vor der Anstrichfläche zu führen ist. Ist der Abstand zu gering, verläuft die Farbe, ist er zu groß, dann verbreitet sich der Farbnebel zu stark.
Keinesfalls darf kreuz und quer gespritzt werden, da es durch den ungleichmäßigen Auftrag zur Tränenbildung kommen kann.
Flächen sind im Kreuzgang zu spritzen, wobei das Spritzen jeweils über die Ränder des Werkstücks hinausgeht, so dass das Werkstück am Ende von einem gleichmäßigen rechtwinkligen Gitter von Spritzbewegungen überzogen ist.
Bei waagerechten Flächen -Abb.1- wird eine Bahn neben der anderen gespritzt, wobei jeder Streifen überlappend gespritzt wird.

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