Bei der Saugspritzmethode muss die
Spritzpistole immer mehr oder weniger senkrecht gehalten werden, damit das Anstrichmittel
auch optimal angesaugt werden kann.
Denn ein gleichmäßiger Anstrich entsteht nur
dann, wenn der Farbsprühnebel der aus der Düse kommt, möglichst senkrecht auf die
Oberfläche trifft
Ebenfalls wichtig ist der Abstand zwischen
Spritzpistole und der zu beschichtenden Oberfläche. Sie muss in gleichbleibendem Abstand
-je nach Düseneinstellung- senkrecht und parallel zum Werkstück geführt werden.
Die Fertigkeiten des Heimwerkers
zeigen sich in den weichen Bewegungen des Handgelenks, die zu einem gleichmäßigen
Farbauftrag führen.
Denn ein Spritzen mit Schwenkbewegungen des
Handgelenks lassen einen ungleichmäßigen Farbauftrag entstehen.
Als Faustregel gilt, dass die
Pistole etwa in einem Abstand von 20 - 30 cm vor der Anstrichfläche zu führen ist. Ist
der Abstand zu gering, verläuft die Farbe, ist er zu groß, dann verbreitet sich der
Farbnebel zu stark.
Keinesfalls darf kreuz und quer gespritzt
werden, da es durch den ungleichmäßigen Auftrag zur Tränenbildung kommen kann.
Flächen sind im Kreuzgang zu
spritzen, wobei das Spritzen jeweils über die Ränder des Werkstücks hinausgeht, so dass
das Werkstück am Ende von einem gleichmäßigen rechtwinkligen Gitter von
Spritzbewegungen überzogen ist.
Bei waagerechten Flächen -Abb.1- wird eine
Bahn neben der anderen gespritzt, wobei jeder Streifen überlappend gespritzt wird.