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Grundkurs
Zapfenverbindungen
-Herstellung-

Die Länge des Zapfens sollte etwas geringer sein als die entsprechende Tiefe des Zapfenloches, damit der Leim sich ausdehnen kann.
 
Zunächst die gewünschte Zapfenlänge im rechten Winkel über die Brettseite anreißen und die Linie auf alle Kanten und Teile überwinkeln.
 
Mit dem Streichmaß die erforderliche Zapfengröße anreißen.

 
Üblicherweise ist der Zapfen ein   Drittel so dick wie das Holz. Die Haltbarkeit der Verbindung wird bei schmalen Rahmen erhöht, wenn der Zapfen etwas stärker dicker wird.
 
Es empfiehlt sich die Brüstungslinien zu vertiefen, in dem mit dem Stechbeitel in das Abfallstück eine kleine Kerbe gestemmt wird.
 
Anschließend die Brüstung bis zur Zapfenlinie einsägen. Bei den Zapfen bleibt das mittlere Drittel stehen und die beiden äußeren Drittel werden entfernt.
 
Das Zapfenstück hochkant und etwas schräg in die Werkbank einspannen und entlang der angerissenen Linie im Abfallstück des Holzes das äußere Drittel absägen.

 
Das Zapfenstück umdrehen und in gleicher Weise das andere Abfallstück mit der Säge entfernen.
 
Den Zapfen an das Zapfenloch legen und den Ausschnitt auf dem Zapfen markieren.
 
Es empfiehlt sich den Abfall mit dem Bleistift zu markieren, dass nicht aus Versehen in die Seitenbrüstung gesägt wird.
 
Die dritte Brüstung mit der Feinsäge vorsichtig bis zur Markierungslinie einsägen. Danach in Faserrichtung des Zapfens sägen und das Abfallstück entfernen

 
Den Zapfen und Brüstungen mit dem Stechbeitel putzen bis er in das Zapfenloch passt.
 
Die Führungskanten des Zapfens mit Schleifpapier leicht anfasen, so dass er sich leichter in das Zapfenloch schieben lässt.
 
 

Schlitz- und Zapfenverbindungen

 
 

 

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