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Handwerk/Anstreichen
Farbe streichen mit dem Pinsel

             
Werden bestimmte Grundregeln nicht beachtet, dann entspricht das Ergebnis  bei weitem nicht den Erwartungen. Der Flachpinsel wird schräg zur Anstrichfläche geführt, kleiner Pinsel werden wie ein Bleistift und größere wie ein Tennisschläger gehalten.

Zuerst werden Ecken, Kanten und sonst schwierig anzustreichende Teile bearbeitet und danach die glatten Flächen. Große Flächen sind in kleine Arbeitsflächen einzuteilen, wobei nach einer groben Richtlinie ein Arbeitsabschnitt doppelt so breit wie der Pinsel und zwei bis dreimal so hoch wie die Borstenlänge sein soll.

             

Das Streichen auf der ebenen Fläche beginnt zunächst mit drei parallel sich nicht berührenden Pinselzügen im Verlauf der Maserung

             
Die Strichlängen betragen etwa 30 - 50 cm und werden in links-rechts-links Zügen aufgetragen.
             
Ohne neue Farbaufnahme wird der Pinsel in großen Zügen quer über die gestrichene Fläche geführt, um die  Farbe zu verteilen
             
Mit parallelen, knapp überlappenden Pinselstrichen wird die Farbe glattgezogen oder verschlichtet.
             
Zum Schluss wird der Pinsel nochmals leicht in paralleln Strichen über den Farbauftrag gezogen, um die Pinselspuren zu verwischen
Für die meisten Anstrichmittel gilt, dass jeder neue Abschnitt die benachbarten überdecken soll. Allerdings ist dies nur möglich solange die Farbe noch nass ist, denn nur dann lässt sich ein Verschlichten der Farbe realisieren, so dass die Abschnitte miteinander verschmelzen.
               
             

Anstreichen und Lackieren

 

 

 

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