| Zwischen den im Handel angebotenen Böden gibt
es allerdings erhebliche Unterschiede. So werden sowohl Böden angeboten bei denen die
einzelnen Dielen miteinander verleimt werden als auch Click-Böden bei denen die einzelnen
Dielen nur noch zusammengesteckt werden müssen. Das erleichtert nicht nur die Verlegung
sondern ermöglicht auch bei einem Wohnungswechsel den Boden mitzunehmen. Alle haben jedoch den Vorteil, dass sie sich relativ leicht verlegen
lassen und über eine gute Trittschalldämmung verfügen. Vorausgesetzt, dass der Belag
auf schalldämmendes Material gelegt wird. Auch hierzu ist im gut sortierten Fachhandel
ein breites Sortiment an Dämmstoffen zu finden, die vor dem Verlegen auf den Untergrund
gebracht werden. Darüber hinaus bieten auch einige Markenhersteller Dielen mit
integrierter Trittschalldämmung an.
Allerdings ist zu beachten, dass sowohl Fertigparkett als
auch Laminat nur auf der Oberfläche versiegelt sind, die Unterseite jedoch nicht
feuchtigkeitsresistent ist. Das bedeutet, das in besonderen Fällen vor dem Verlegen eine
Dampfsperre in Form von einer Plastikfolie auf dem Untergrund aufzubringen ist.
In Altbauten mit Holzdecken kann es zu Schwierigkeiten mit
dünnen Bodenelementen kommen. Da die Dielen oftmals verzogen sind oder federn, muss der
Untergrund mit Verlegeplatten stabilisiert werden.
Vor einer Verlegung von Fertigparkett oder Laminat sollten
auch die Türen geprüft werden. Denn durch den mehrschichtigen Aufbau können sie sich
eventuell nicht mehr öffnen oder schließen lassen. Bei Holz- oder Kunststofftüren ist
ein Kürzen weniger problematisch, dagegen müssen bei Glastüren die Türzargen
ausgebaut, ausgerichtet und neu eingebaut werden. |