| Um eine bessere Haftung für den neuen Belag
zu erreichen, muss die Glasur der Fliesen mit Sandpapier aufgeraut werden. Schwing- oder
Exzenterschleifer leisten hier gute Dienste. Soll der
Fliesenbelag nach oben verlängert werden, dann ist die Fläche zu verputzen und mit
Glasfasergewebe zu armieren. Es empfiehlt sich, das Gewebe völlig in den Kleber
einzubetten, so dass die Fläche sauber abgezogen werden kann.
Entsprechend dem Verlegeplan wird mit Hilfe einer
Wasserwaage der Verlauf der oberen Kante oder einer im mittleren Bereich liegenden Reihe
angezeichnet. Die für dieses Verfahren im Handel angebotenen Kleber sind in der Regel
gebrauchsfertig und gemäß Herstellerangaben anzuwenden. Den Kleber abschnittsweise
auftragen und mit einem Zahnspachtel durchkämmen. Dabei ist darauf zu achten, dass der
Fugenverlauf der alten Fliesen nicht übernommen wird, da sonst Rissbildungen entstehen
können. Die Fliesen in das Kleberbett eindrücken und die Kleberreste mit einem fechten
Tuch sofort abwischen. Mit Fliesenkreuzen ist für einen gleichmäßigen Abstand sorgen.
Die waagerechte Verlegung lässt sich durch eine mit Blechecken an den Fliesen befestigte
Richtschnur kontrollieren. Solange der Kleber noch nicht abgebunden ist, kann die Lage
Fliesen noch korrigiert werden. |
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