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Handwerk/Fliesen verlegen
Richtlinien festlegen

             
Primär ist vor dem Fliesenlegen die Anordnung der Fliesen festzulegen, das heißt die Ausrichtung von Fliesen und Teilfliesen. Bei schwierigen Gegebenheiten empfiehlt es sich die Anordnung vorab auf Millimeterpapier zu skizzieren und danach auf die Fläche zu übertragen. Bei einfachen Flächen ist eine Fliesenlehre ausreichend.

Muss sich der Fliesenspiegel an einem nicht planebenen Fußboden orientieren, dann müssen die unteren Fliesenreihen angeschnitten werden.

             

Mit Hilfe einer Wasserwaage und und einer Leiste wird in etwa dreiviertel der Fliesenhöhe -von Fußboden oder Sockelleiste- eine waagerechte Linie auf die Wandfläche übertragen.

             
Die Linie darf sich an keinem Punkt mehr als eine Fliesenhöhe über der Fußbodenfläche oder der Sockelleiste befinden, damit nicht mit viel zu schmalen Fliesenstreifen gearbeitet werden muss.
             

Da die Fliesen einen Halt benötigen, während der Kleber abtrocknet, sind Holzleisten mit der Wasserwaage so auf der Wand zu befestigen, dass deren Oberkante mit der aufgezeichneten Linie bündig ist.
Es ist darauf zu achten, dass die Holzleisten nicht zu fest auf der Wand fixiert werden.
Anhand der Fliesenlehre ist die Stelle der Seitenkante der letzten ganzen Fliese festzulegen und zu markieren. Mit einer Kreideschnur, einem Lot oder einer Wasserwaage wird die Senkrechte markiert und eine Leiste wiederum so montiert, dass deren Innenkante bündig mit der senkrechten Linie ist.

  

Vor Arbeitsbeginn nochmals die Ausrichtung mit der Wasserwaage kontrollieren
             

Fliesen

 

 

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