| Gartenholz, das einen optimalen Schutz vor
Zerstörung erfordert, wird von vielen Hersteller durch Tauchen oder
Kesseldruckimprägnierung behandelt. Dieses imprägnierte Holz lässt sich ohne
Vorbehandlung mit Holzschutzmitteln einfach mit einem Lack oder Lasur streichen. Es gibt
aber auch einige Hölzer, die über Inhaltsstoffe verfügen, die sie auf natürliche Weise
vor Schädlingen schützen, so dass sie keinen Schutzanstrich benötigen, um durch Pilze
zerstört zu werden. Bei der Auswahl der Lacke und
Lasuren empfehlen sich die umweltfreundliche Acryl-Lacke, sie sind den lösemittelhaltigen
Kunstharzlacken und Lasuren deutlich überlegen sind.
Lasuren müssen unbedingt pigmentiert sein, denn erst die Pigmente sorgen dafür, dass
UV-Strahlen das Holz nicht angreifen können. Aber die Lasur oder der Lack dürfen nicht
zu dunkel sein, da dunkle Oberflächen sich stärker aufheizen, so dass es zu
Rissbildungen im Holz kommt.. Dagegen enthalten helle Lasuren zu wenig Pigment, weshalb
sich mittlere Farbtöne empfehlen.
Vor dem Auftrag der neuen Farbe muss bei alten Hölzern der Untergrund vorbehandelt
werden. Dazu ist die Oberfläche gründlich mit Seifenlauge und Bürste zu bearbeiten,
damit sich Schmutz, Fette, Öle, Schimmel- und Moospartikel lösen. Danach sind die
Schadstellen zu beseitigen und feine Risse mit Holzspachtelmasse zu verfüllen. Eine
abblätternde Lackschicht sollte komplett entfernt werden. Der alte Lack lässt sich mit
einer Ziehklinge abkratzen oder mit Sandpapier abschleifen. Am effektivsten, aber auch
aufwendigsten ist das Abbeizen. |
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