| Ist eine Verschmutzung durch direkte
Berührung nicht gegeben, wie beispielsweise bei Deckenbekleidungen, dann kann auf jede
Oberflächenbehandlung verzichtet werden. Andererseits sind im Handel eine große Palette
an Farben und Beschichtungssystemen zur individuellen Gestaltung von Holzoberflächen zu
finden. Bei allen Streicharbeiten sind die
Herstellerhinweise zu beachten. Die Anstrichmittel und Hilfsstoffe wie Wachs oder
Spachtelmassen sind zu unterschiedlich, um allgemeine Empfehlungen geben zu können.
Besteht der Anstrich aus mehreren Auftragsschichten müssen die Anstrichstoffe zum selben
System gehören. So können nicht wasserbasierende Lacke mit lösemittelhaltigen Lacken
gemischt werden.
Bezüglich der Farben gibt es eine immense Auswahl an
Anstriche mit und ohne Textur. Hochglänzende Farben, die robust aber kalt wirken können,
matte Anstriche, die leicht verkratzen, stumpf wirken und eine Schutzlackierung erfordern,
sowie seidenmatte Farben, die stoßfest sind, matt schimmern, jedoch im Farbton leicht
variieren.
Auch bezüglich der Reaktion der Hölzer beispielsweise der
Holzinhaltsstoffe ist eine Beratung im Fachhandel erforderlich. Ebenso empfiehlt sich bei
empfindlichen Hölzern einen Probeanstrich.
Das Beizen erfordert etwas handwerkliches Geschick, und zur Vermeidung von Farbansätzen
sollte es vor dem endgültigen Auftragen ausprobiert werden.
Profilbretter mit Schattennut sollten vor dem Anbringen
gestrichen werden, damit sich beim Austrocknen während der Heizperiode an den
Schwindfugen keine unbehandelten Streifen bilden. Für die Montage muss der Anstrich
trocken sein.
Im gut sortierten Fachhandel werden aber auch mit farbigem
Kunststoff ummantelte Paneele angeboten, dazu Paneelfedern in unterschiedlichen Farben und
Ausführungen wie Spiegel, Metall Kunststoff, sowie Spezialleisten für Höhenversprünge,
Winkel, Abschlüsse, Übergänge und Anschlüsse für fast jede Situation.
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