| Eine korrekt montierte Unterkonstruktion sorgt
für eine gute Luftzirkulation. Das heißt, die Luft muss im Bodenbereich ungehindert ein-
und im Deckenbereich wieder ohne Einschränkung austreten können. Dadurch kann das
Kondenswasser abtrocknen und eine Durchfeuchtung der Wand wird verhindert. Als Unterkonstruktion empfiehlt sich im Idealfall eine Konterlattung. Bei Platzmangel können auch
Einkerbungen in der Lattung für eine Luftzirkulation sorgen. Eine Konterlattung im
Deckenbereich ist dagegen nicht erforderlich. Die Deckenbekleidung ist mit einem rundum
laufenden Wandabstand von etwa 5 cm zu montieren und zur Hinterlüftung der Wandbekleidung
sollte diese etwa 2 - 3 cm vor dem Deckenabschluss enden.
Im Bodenbereich stehen die vertikal verlaufenden Latten der
Unterkonstruktion auf der Oberkante der Sockelfliese und die erforderlichen Querlatten zur
Luftzirkulation sind etwa 5 cm über der Fliesenoberkante zu montieren. Damit das
Spritzwasser an den Profilhölzern ungehindert abfließen kann, muss im Bodenbereich eine
Tropfkante vorgesehen werden. Dazu werden die unteren Kanten der Profilhölzer in einem
Winkel von etwa 40° nach hinten abgeschrägt.
In Feuchträumen ist bei einer waagerechten Montage der
Profilbretter darauf zu achten, dass die Feder immer nach oben angeordnet ist. Auf diese
Weise wird ein Eindringen des Kondenswassers in die Nut vermieden.
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