- Profilholz sollte vor der Montage einige Tage in dem zu
verkleidenden Raum gelagert werden, damit es sich den vorgegebenen klimatischen
Verhältnissen anpassen kann.
- Es empfiehlt sich die Bretter einzeln auszulegen und
gleichzeitig die Folge der Zusammenstellung in Bezug auf Farbe und Maserung vorzunehmen.
- Unbehandeltes Profilholz sollte vor der Maserung gestrichen
und behandelt werden.
- Um ein Ausreißen der Holzfasern zu verhindern sind beim
Sägen -von Hand als auch mit der Tischkreissäge- die Sichtseiten der Profilhölzer nach
oben zu legen. Im Gegensatz zum Sägen mit einer Handkreissäge oder Stichsäge, bei der
die Hölzer mit der Sichtseite nach unten zu legen sind. Dabei ist darauf zu achten, dass
die Unterlage sauber ist.
- Für einen geraden Schnitt von 90° empfiehlt sich die
Verwendung einer Schnittführung und für einen genauen Gehrungswinkel von 45° ist eine
Schneidlade oder Gehrungssäge erforderlich.
- Nach dem Sägen sind die Kanten mit Schleifpapier von den
abstehenden Holzfasern zu säubern.
- Profilholzzangen sind besonders bei der Deckenmontage
hilfreich. Sie dienen als Auflage für das einzelne Brett, so dass die Montage auch von
langen Profilholzbrettern nur von einer Person vorgenommen werden kann.
- Um die Kanten der Profilhölzer zu schützen, sind diese
immer nur mit Hilfe eines Brettabschnittes zusammenzudrücken.
- Bei horizontaler Verlegung in Feuchträumen müssen die
Profilbretter mit der Feder nach oben montiert werden, damit das Wasser nicht in die Nut
eindringen kann.
- Randbretter lassen sich passend zuschneiden, indem auf das
vorletzte Brett deckungsgleich ein weiters Profilholzbrett leicht darauf fixiert wird. Mit
einem Bleistift und einem Profilholzabschnitt, von dem die Feder entfernt ist, mit der
Kante fest gegen die Wand oder Decke drücken. Entlang der gegenüberliegenden Kante ist
mit einem Stift auf dem einzupassenden Profilholz die Schnittlinie zu markieren. Mit der
Hand- oder Stichsäge entlang der Markierung sägen, wobei auf eine schräge
Schnittführung zu achten ist.
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