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Handwerk      
Lackieren von Holzoberflächen

             

glasurit lacke
Glasurit
Eine Klarlacklackierung schützt die Holzoberfläche und macht das Holz widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse und Beschädigungen.        
   
Für den zweimaligen Lackanstrich wird Innenklarlack verwendet. Klarlacke gibt es auf Wasser-, Nitro- oder Kunstharzbasis. Durch sie erhält man immer eine geschlossene Oberfläche, sie sind wasserfest und weitgehend abriebfest. Sie werden sowohl hochglänzend als auch seidenglanz und seidenmatt im Handel angeboten.          
Für besonders hohe Beanspruchung gibt es schlagfeste Innenklarlacke.
Der Lack wird mit einem weichen Flachpinsel Strich neben Strich in Richtung der Holzstruktur aufgetragen. Dabei muss die zu lackierende Fläche möglichst waagerecht liegen.                      
Vor dem Lackieren einer gebeizten oder naturbelassenen Oberfläche ist in jedem Fall eine Grundierung mit verdünntem Klarlack notwendig. Nach der Grundierung ist die Fläche mit 240 er Körnung -Schleifpapier- zwischenzuschleifen, zu entstauben und ein- oder zweimal fertig zu lackieren.
Vor dem zweiten Lackiergang muss der erste Lackauftrag mehrere Stunden durchgetrocknet sein. Die Unebenheiten sind mit feinem Schleifpapier abzuschleifen. 
Möchte man eine spiegelglatte Oberfläche erreichen, dann ist die gesamte Fläche zuerst mit Transparentspachtel zu spachteln. Sollten die Flächen seidenglänzend sein, dann ist die lackierte und durchgehärtete Fläche mit feiner Stahlwolle, in Richtung der Holzstruktur zu überarbeiten.
An Stelle von Kunstharzlacken kann man auch Acryllacke verwenden. Um ein Anlaufen der Möbelbeschläge aus poliertem Messing zu vermeiden, überzieht man diese mit Zaponlack.
 
 

 

 

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