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Handwerk      
Mattieren von Holzoberflächen

             

mattieren.
Abb. 1
Gebeizte oder auch naturbelassene Holzoberflächen sind zuerst zu grundieren, bevor sie mattiert oder lackiert werden. Eine Grundierung ist die Verbindung zwischen Holz und Überzugsmaterial. Bei Lasuren entfällt allerdings die Grundierung.
Das Grundierungsmittel wird mit einem weichen Flachpinsel gleichmäßig und satt aufgetragen. Der Einlassgrund dringt schnell ein und trocknet rasch ab. Kleine Unebenheiten beim Auftragen lassen sich leicht mit feinem Schleifpapier entfernen.
Vor dem Auftrag der Mattierung muss der Grundlackfilm gut durchgehärtet sein.
Durch das Mattieren entsteht ein dezenter Seidenglanzeffekt. Viele Naturholzmöbel sind heute mattiert, neben den farblosen gibt es auch schwach eingefärbte Mattierungen.
Die Mattierung wird nur bei kleinen Flächen mit dem Pinsel aufgetragen. Für größere Flächen fertigt man sich aus Trikotstoffresten einen gut in der Hand liegenden Mattierballen an.(Abb.1). Dieser wird mit der Mattierung getränkt und Strich neben Strich mit leichtem Druck in Strukturrichtung aufgetragen. Der beste Erfolg wird mit einem sparsamen Auftrag erreicht. Deshalb ist der Ballen nicht bei jedem Strich neu zu tränken, sondern jeweils halbtrocken auszuarbeiten.

 

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