| Den fertigen Mörtel auf ein angefeuchtetes
Mörtelbrett geben und mit der Glättkelle vom äußeren Ende des Brettes eine Portion
abtrennen. Die Kelle mit dem Mörtel in einer gleichmäßigen Bewegung aufwärts ziehen,
bis der Putz verstrichen ist. Wird für einen
bündigen Anschluss mit der angrenzenden Wandfläche noch eine zweite Schicht benötigt,
dann muss die erste Schicht vor dem zweiten Auftrag einige Minuten trocknen.
Anschließend den Putz kontinuierlich mit der Kartätsche
oder einem Richtscheit von unten nach oben in Zickzackbewegungen abziehen und dabei
verteilen. Die Kartätsche oder Richtscheit sind dabei waagerecht so an die Wand zu
halten, dass ihre Enden auf dem alten Putz aufliegen. Kleine Löcher und Unebenheiten sind
bei jedem Arbeitsgang auszufüllen.
Bevor der Putz zu trocknen beginnt die Oberfläche mit
einem Brett verreiben. Dabei in kreisenden Bewegungen stets von unten nach oben und nach
außen zu den alten Putzrändern hin arbeiten. Mit Fingerdruck lässt sich die wachsende
Festigkeit des Putzes kontrollieren. Fals der Putz schon angetrocknet ist mit dem
angefeuchteten Filzbrett die Putzoberfläche glätten. Das Filzbrett dabei flach auf der
Wand halten und den neuen Putz in kreisenden Bewegungen über die Ränder des angrenzenden
unbeschädigten Putzes hinweg ziehen.
Die Putzfläche muss etwa 4 Wochen gut austrocknen, bevor
sie überstrichen oder tapeziert werden kann. |