| Dagegen liegen bei Tapeten mit einem geraden
Ansatz die Motive in gleicher Höhe nebeneinander. Da das Muster an beiden Bahnkanten
symmetrisch verläuft ist nur an eine Verschnittzugabe an beiden Enden erforderlich, um
das Muster richtig ausrichten zu können. Tapeten mit
einem versetzten Ansatz erfordern ein Verschieben der Muster und einen versetzten Ansatz.
Die Rapporthöhe -der Abstand in dem sich das Muster wiederholt- ist normalerweise auf der
Rolle angegeben. Der Verschnitt lässt sich verringern, indem die jeweils unterschiedlich
langen Bahnen abwechselnd von zwei Rollen geschnitten werden.
Um Tapeten mit komplexen Dessins optimal anzusetzen
empfiehlt es sich, die zugeschnittene Tapetenbahn mit der Musterseite nach oben auf
den Tapeziertisch zu legen und die sich anschließende Bahn daneben, wobei die Dessins an
den beiden aneinanderstoßenden Kanten genau passende auszurichten sind. Auch ist zu
kontrollieren, ob sich das Muster auf beiden Bahnen gleich oft wiederholt. An beiden Enden
ist ebenfalls eine Zugabe von 5 cm erforderlich.
Auf manchen Tapetenrollen ist eine Markierung aus zwei
entgegengesetzten senkrechten Pfeilen zu finden, die darauf hinweisen, dass die Bahnen
gestürzt verarbeitet werden müssen. Das heißt, jede zweite Bahn ist auf den Kopf zu
stellen. |