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Handwerk/Tapezieren

Musteransätze

 

www.as-creation.de
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Bei ansatzfreien Tapeten -beispielsweise mit senkrechten Streifen- muss kein Musteransatz beim Zuschneiden beachtet werden. Sie werden fortlaufend in in der erforderlichen Länge von der Rolle geschnitten, mit einer Zugabe von etwa 5 cm an jedem Ende.
Dagegen liegen bei Tapeten mit einem geraden Ansatz die Motive in gleicher Höhe nebeneinander. Da das Muster an beiden Bahnkanten symmetrisch verläuft ist nur an eine Verschnittzugabe an beiden Enden erforderlich, um das Muster richtig ausrichten zu können.

Tapeten mit einem versetzten Ansatz erfordern ein Verschieben der Muster und einen versetzten Ansatz. Die Rapporthöhe -der Abstand in dem sich das Muster wiederholt- ist normalerweise auf der Rolle angegeben. Der Verschnitt lässt sich verringern, indem die jeweils unterschiedlich langen Bahnen abwechselnd von zwei Rollen geschnitten werden.

Um Tapeten mit komplexen Dessins optimal anzusetzen empfiehlt es sich,  die zugeschnittene Tapetenbahn mit der Musterseite nach oben auf den Tapeziertisch zu legen und die sich anschließende Bahn daneben, wobei die Dessins an den beiden aneinanderstoßenden Kanten genau passende auszurichten sind. Auch ist zu kontrollieren, ob sich das Muster auf beiden Bahnen gleich oft wiederholt. An beiden Enden ist ebenfalls eine Zugabe von 5 cm erforderlich.

Auf manchen Tapetenrollen ist eine Markierung aus zwei entgegengesetzten senkrechten Pfeilen zu finden, die darauf hinweisen, dass die Bahnen gestürzt verarbeitet werden müssen. Das heißt, jede zweite Bahn ist auf den Kopf zu stellen.

Tapezieren

 

 

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