| Vor dem Auftragen von einlagigem
Putz ist der Untergrund von losem und beschädigtem Putz zu befreien und mit einer harten
Bürste zu reinigen. Anschließend wird der nach Herstellerangaben angerührte Putzmörtel
auf den mit sauberem Wasser angefeuchteten Untergrund aufgetragen. Den fertigen Mörtel
auf ein angefeuchtetets Mörtelbrett geben. Mit der Glättkelle vom äußeren Ende des
Putzmenge eine Portion abtrennen und die Glättkelle so an den unteren Rand der
auszubessernden Fläche halten, dass sie die Wand berührt und leicht nach außen
gewinkelt ist. Dann die Kelle in einer gleichmäßigen Bewegung aufwärtsziehen bis der
Putz verstrichen ist. Den Putz etwa 5 - 10 mm dick
auftragen. Für jede Portion Putzentnahme ist das Mörtelbrett um 90° drehen, damit der
Putz von allen Seiten gleichmäßig abgenommen wird. Falls für einen bündigen Abschluss
mit der angrenzenden Wandfläche noch eine zweite Schicht erforderlich ist, dann muss die
erste Schicht vor dem zweiten Auftrag einige Minuten anziehen und trocknen. Allerdings ist
hier darauf zu achten, dass auch die geeigneten Mörtelsorten gewählt werden.
Je nach Größe ist der Flickbereich in Sektoren
aufzuteilen, wobei in jedem Bereich unten begonnen wird und in Folge alle Bereiche
aneinander anschließen. Danach mit der Kardätsche abziehen und die Löcher und
Unebenheiten ausfüllen.
Den Putz 45 Minuten anziehen lassen und per Fingerdruck die
wachsende Festigkeit der Putzschicht kontrollieren.
Es empfiehlt sich die Reparaturstelle im Fußbodenbereich
mit Pappe auszulegen, so dass heruntergefallener Mörtel wieder aufgenommen werden kann.
Die geputzte Fläche sollte etwa 4 Wochen durchtrocknen
bevor sie tapeziert oder überstrichen werden kann.
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