| Der Stechbeitel setzt sich aus der Klinge oder
Blatt und einem Heft aus Hartholz zusammen. Beim Tischlerbeitel reicht die Angel bis in
die Aufbohrung des schlagfesten Holzgriffs hinein. Die Holzgriffe sind am Ende meist mit
der Zwinge, einem Metallring gefasst, damit das Holz beim Treiben mit dem
Schreinerklöpfel oder dem Holzhammer nicht ausbricht. Der Stechbeitel ist mit einer an beiden Seiten gefasten Klinge versehen. Dadurch
können auch enge und schlecht zugängliche Stellen ausgestemmt werden, ohne dass sich die
Klinge verkeilt. Die Klinge sollte in der ganzen Länge gehärtet sein, um sich gut
abziehen und schleifen zu lassen.
Im Handel werden Stechbeitel in Breiten von 3 bis 50 mm
angeboten. Die Qualität des Werkzeugs hängt nicht nur von der Länge und Form der Klinge
ab, auch wie die Angel in die Aufbohrung eingepasst ist beeinflusst die Haltbarkeit. |
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