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Parkett
Fertigparkett

 
www.tarkett.de
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Fertigparkett lässt sich mit etwas Geschick problemlos selbst verlegen. Die fertigen oberflächenbehandelten Elemente werden in der Regel schwimmend verlegt und benötigen nach der Montage keine weitere Behandlung.

Fertigparkett-Elemente werden industriell hergestellt, oberflächenbehandelt, mehrschichtig aufgebaut und unter einem Hochdruckverfahren wasserdicht verleimt. Für die Nutzschicht werden Furniere von mindestens 2 mm Stärke verwendet. Die Trägerschichten  können aus Weichholz oder Holzwerkstoffe wie Spanplatten, Hartfaserplatten und auch aus anderen Materialien bestehen. 
Fertigparkett ist sowohl geschliffen als auch versiegelt und muss nur noch auf einen glatten Unterboden aufgebracht werden, ohne dass eine Nachbehandlung erforderlich wäre. Die Elemente werden als lange, kurze und quadratische Elemente -in Stärken zwischen 7 und 26 mm- im Handel angeboten. Fertigparkett lässt sich nicht nur mit wenig Aufwand zügig verlegen, sondern auch schnell nutzen, da Trocknungs- und Aushärtezeiten der Lackschicht entfallen. Ein weiterer Vorteil von Fertigparkett ist, dass es sich aufgrund seiner vielfachen Verleimung von unterschiedlichen Holzarten sehr formstabil ist und durch den mehrschichtigen Aufbau Schrumpfungen, Dehnungen und Verwerfungen, auch bei hohen Feuchtigkeitsschwankungen, unterbindet.

Ebenfalls im Handel sind Fertigparkette aus Massivholz, die wahlweise eine unbehandelte oder versiegelte Oberfläche haben.

Das Parkett kann fast auf jedem ebenen Grund verlegt werden, auch auf Fußbodenheizungen. Es lässt sich sowohl schwimmend verlegen als auch vollflächig verkleben. Bei der schwimmende Verlegung haben die Elemente keine Verbindung mit dem Untergrund. Die Elemente werden mit Nut und Feder durch Verklebung oder Klickverfahren zu einer Parkettplatte verbunden.

Da bei Parkett nach einigen Jahren Abnutzungsspuren entfernt und die Oberfläche neu behandelt werden muss, ist es erforderlich die oberste Schicht abzuschleifen. Allerdings gibt es Parkettarten, deren Hartholznutzschicht oft so dünn ist, dass beim Nachschleifen von durchgedrückten oder beschädigten Oberflächen die Trägerschicht sichtbar werden kann. Deswegen sollte beim Einkauf auf die Stärke der Nutzschicht geachtet werden, denn ein dickeres Parkett hat auch eine dickere Nutzschicht. Nach Herstellerangaben lässt sich ein Parkett mit einer 4 Millimeter starken obersten Lage zwei- bis dreimal abschleifen, im Gegensatz zu massivem Parkett, das sich wesentlich öfter bearbeiten lässt.

Der Preis hängt jedoch sehr von der Stärke des Fertigparketts und damit auch von der Stärke der Nutzschicht ab.

Gewachstes oder geöltes Parkett lässt sich problemlos abschleifen, relativ einfach reparieren und mit Wachs oder Öl nachbehandeln. Allerdings ist es sorgfältig zu pflegen und regelmäßig zu wachsen.

  

Parkett

 

 

 

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