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| Materialauswahl |
| Gleit- und Schmiermittel |
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Gleit- und Schmiermittel müssen sich den
jeweiligen Anforderungen anpassen. Sie haben die Aufgabe einen Film zwischen zwei
Werkstoffen zu bilden, der die Reibung zwischen den Teilen verhindert. Darüber hinaus
dürfen sie sich bei höheren Temperaturen, größeren Drehzahlen oder starkem Druck weder
verändern noch abreißen. |
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In der Regel ist Erdöl der
Grundstoff, der meisten im Handel erhältlichen Schmiermittel, die hier alphabetisch
aufgelistet sind.
- Bohrölemulsion
ein Gemisch Öl und Wasser, dient als Schmier- und Kühlmittel beim Bohren,
Drehen und Fräsen.
- Graphit
ein altbewährtes und sehr gutes Schmiermittel für Zylinderschlösser und Scharniere. Es
ist fettfrei, bindet keinen Schmutz, bleibt gleitfähig und ist elektrisch leitend. Im
Handel wird es in Pulverform oder als Spray angeboten.
- Kriechöle
schützen vor Korrosion, unterwandern Feuchtigkeit und dringen selbst in engste
Zwischenräume vor. Sie sind ein echter Problemlöser bei angerosteten
Schraubverbindungen, jedoch sind sie kein dauerhaftes Schmiermittel.
- Schmierfette
sie werden zum Schmieren von Scharnieren und Gelenken, bei Gleit- und Kugellagern
sowie langsam laufenden Zahnrad- und Kettenantriebe verwendet.
- Silikon
ist ein bewährtes fettfreies Gleitmittel zwischen Gummi- und Kunststoffen. Es
ist auch als Trennmittel geeignet, da Lacke und Kleber nicht darauf haften.
- Talkum
ein sehr weiches Mineral wird als Puder im Handel angeboten. Es schützt Gummi
vor dem Austrocknen und verhindert ein Aneinanderkleben.
- Wachs
ist eines der ältesten Gleitmittel. Eingewachste Schrauben lassen sich leichter
in Holz drehen und Holzschubladen gleiten leichter auf ihren Führungsleisten.
- Wasserfeste Fette
finden überall dort Verwendung, wo andere ihren Dienst versagen, u.a. bei Pumpen
und Armaturen, die ständig mit Wasser in Berührung kommen.
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Leime + Klebstoffe |
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