| Wichtigste Unterscheidungsmerkmale sind der
Kopf und das Gewinde. Jede Schraube ist durch zwei Zahlen gekennzeichnet, z.B. 4x30 mm.
Die erste Zahl gibt in Millimeter an, wie stark der Schraubenschaft unter dem Kopf ist.
Die zweite Zahl gibt ebenfalls in Millimeter an, wie lang der Teil der Schraube ist, die
reine Nutzlänge also, die sich in dem Werkstück befindet. Bei der Senkkopfschraube
ist es die gesamte Schraubenlänge, also Schaft und Schraube, dagegen ist mit dem
Längenmaß bei einer Rundkopfschraube nur der Schaft gemeint ist, da der Rundkopf auf der
Oberfläche des Werkstücks bleibt. In Spanplatten
haben Holzschrauben nicht immer einen guten Halt, statt dessen verwendet man
Spaxschrauben, diese haben ein schärferes Gewinde als die herkömmlichen Holzschrauben,
einen dünneren Schraubenkern, eine scharfe Greifspitze und eine Gleitbeschichtung. Sie
können ohne Vorbohren in die Spanplatte eingedreht werden ohne das Material zu
zerstören.
Gewindeschrauben sind metrische Schrauben die ein
Gegengewinde, also eine Mutter, brauchen. Bei diesen Schrauben verjüngt sich der
Schaft nicht, er ist an jeder Stelle gleich stark und das Schaftende ist flach. Die
Schraube wird entweder durch ein Gewindeloch oder durch Teile, die sie verbinden soll,
durchgesteckt und nach Einlegen einer Unterlegscheibe mit der Mutter verschraubt.
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