| Die Platten lassen sich sägen, fräsen,
bohren, nageln, schleifen und spachteln. Die handelsüblichen Stärken reichen von 6 - 32
mm. Wasserfeste Nut- und Feder-Spanplatten dienen als Fußbodenplatten und können auch
mit Fliesen beklebt werden. Spanplatten haben den
Vorteil, das beim Zuschneiden weniger Verschnitt anfällt als bei Vollholz. Nachteilig ist
vor allem die geringe Querzugfestigkeit, weshalb Schrauben, die vom Rand in die Platten
eingedreht werden, sehr leicht ausreißen. Ein Vollholzumleimer kann hierbei allerdings
Abhilfe schaffen.
Für stehende Bauteile können Spanplatten unbedenklich
verarbeitet werden. Dagegen kann es bei waagerecht verarbeiteten Platten, die stark
belastet werden, zu Durchbiegungen kommen. Hier können vor- oder untergeleimte Leisten
die Biegesteifigkeit verbessern.
Darüber hinaus wird im Handel eine kunstoffbeschichtete
Spanplatte mit einer Stärke von 38 mm und einer Tiefe von 600 mm angeboten, die in der
Regel nach laufenden Metern verkauft wird. Das vielseitige Material findet Verwendung als
Arbeitsplatte in Küchen, Hauswirtschaftsräumen, Labors, Büros und Werkstätten. |
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