| Sie lassen sich problemlos mit Spachtelmasse
verschließen. Dagegen resultieren Spannungsrisse aus den Dehnungseigenschaften der
Untergründe. Hier können kleinen Schäden Feinputz, Füllspachtel oder Gips Abhilfe
schaffen. Schmale sollten auf 2 - 3 cm verbreitert werden, damit sich der Reparaturmörtel
besser einbringen und verdichten lässt. Bei
größeren Schäden ist eine Überbrückung durch einen Putzträger erforderlich. Der Putz
ist je nach Breite des Risses bis auf den Putzgrund abzuschlagen, und die gesamte Breite
des Putzgrundes mit Rippenstreckmetall zu überspannen, wobei die Rippen quer zum Riss
verlaufen müssen. Danach einen volldeckenden Spritzbewurf, dann den Unterputz und zum
Schluss den Feinputz aufbringen.
Unterliegen die Risse keinen Weitenänderungen, dann ist
ein Grundputz in 2/3 der Gesamtdicke aufzutragen und grob abzuziehen. Anschließend ein
Armierungsgewebe über den Riss einlegen und mit der Traufel von der Mitte nach außen
eindrücken, wobei an Schnittstellen und Rändern die einzelnen Gewebebahnen etwa 10 cm
überlappen sollen. Zum Schluss die restliche 1/3 Putzdicke auf die noch ausreichend
feuchte Grundschicht auftragen und abziehen. |
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