| Er schädigt nicht nur das Mauerwerk und die
Einrichtung, sondern auch die Gesundheit. Wenn der Schimmel entsprechend ausgereift ist,
bildet er Sporen, die über die Luft in den Räumen verteilt werden. Bei Kontakt mit der
Haut oder Aufnahme über die Atemwege kann es zu Augen- und Hautreizungen, Entzündungen
der Nasenschleimhaut, Hustenreiz oder sogar Bronchialasthma kommen. Die gesundheitsschädlichen Flecken sollten daher rasch entfernt
werden. Am einfachsten gelingt dies mit einer Bürste und einem feuchten Tuch. Um die
Sporen abzutöten sind anschließend die betroffenen Stellen mit einem
Antischimmel-Produkt zu behandeln. Dabei ist die nicht betroffene Umgebung vor dem
Sprühnebel zu schützen, da Bleichflecken entstehen können.
Bei hartnäckigem Befall sollte die Lösung mehrmals
aufgesprüht und danach mit einem bakteriziden oder fungiziden Tiefengrund behandelt
werden. Allerdings empfiehlt sich bei stärkerem Befall die Säuberung durch einen
Experten ausführen zu lassen.
Darüber hinaus gibt die Stiftung Warentest eine
regelmäßig aktualisierte Liste von Prüfinstituten heraus, die auf Anforderung die
Belastung der Innenräume messen.
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